Isomatten
Thermomatten und Schaumstoffmatten für dein Outdoor-Abenteuer
Für den Schlafkomfort auf
deiner Outdoor-Tour ist die Wahl der passenden Isomatte entscheidend.
Eine gute Schlafunterlage sorgt dafür, dass du auch auf steinigem
Untergrund bequem liegst und dass dein Körper auch bei kaltem Boden
nicht auskühlt. Isomatten sorgen für die Isolierung nach unten und damit
für Schlafkomfort. Das Prinzip einer Isomatte ist einfach: Die
eingeschlossene Luft wirkt als Isolator und verhindert, dass die Kälte
des Bodens bis zum darauf liegenden Schlafsack gelangen kann.
Welche Arten von Isomatten gibt es?
- Selbstaufblasende Isomatten kombinieren einen hohen Schlafkomfort mit einem geringen Packmaß. Beim Öffnen des Ventils füllen sich die Hohlräume in der Matte eigenständig. Du benötigst also keine zusätzliche Luftpumpe und sparst damit Gepäck. Weitere Vorteile selbstaufblasender Isomatten sind eine gute Isolationsleistung und ein geringes Gewicht.
- Aufblasbare Isomatten wie die hochwertige Insulated Static V2 von KLYMIT besitzen mehrere Luftkammern und verwenden damit ein ähnliches Prinzip wie eine Luftmatratze. Die Konstruktion der Luftkammern ist jedoch deutlich komplexer als bei einer klassischen Luftmatratze. Durch die Luft in der Isomatte ergibt sich eine gute Isolationsleistung. Gleichzeitig erhältst du einen hohen Liegekomfort auch auf unebenem Boden.
- Schaumstoff-Isomatten wie das Sleeping Pad von SAVOTTA sind der Klassiker. Dabei wird zwischen verschiedenen Materialien unterschieden. Offenporige Schaumstoffe wie zum Beispiel aus Polyethylen (PE) haben den Nachteil, dass sie Feuchtigkeit leichter aufnehmen, was die Isolationsleistung reduziert. Schaumstoff wie EVA mit geschlossenen Poren schließt die Luft ein und nimmt kein Wasser auf. Zudem sind Isomatten aus diesem Material besonders langlebig, leicht und druckbeständig.
Qualitätskriterien von Isomatten
- 1: Einsatzbereich bis zu +7 Grad Celsius: Geeignet für Frühling, Sommer und Herbst. Isomatten mit einem R-Wert von 1 sind vor allem zum Camping geeignet.
- 2: Einsatzbereich bis +2 Grad Celsius. Geeignet für Frühling, Sommer und Herbst. Isomatten mit einem R-Wert von 2 eignen sich vor allem zum Camping.
- 3: Einsatzbereich bis -5 Grad Celsius. Geeignet für Frühling, Sommer, Herbst und Winternächte mit mäßigem Frost. Geeignet zum Camping und für Trekking-Touren in Gegenden mit geringer Frostgefahr.
- 4: Einsatzbereich bis -11 Grad Celsius. Vier-Jahreszeiten-tauglich. Kann auch für Bergtouren verwendet werden.
- 5: Einsatzbereich bis -17 Grad Celsius. Speziell für den Winter und für Winterbiwaks geeignet.
- 6: Einsatzbereich bis -24 Grad Celsius. Geeignet für Expeditionen im Winter.
- Mehr als 6: Geeignet für Polarexpeditionen und für extreme Kälte im Winter.
Länge und Größe: Bei
der Größe der Isomatte musst du auf die passende Länge und Breite
achten. Bei der Länge gilt: Diese sollte mindestens deiner Körpergröße
entsprechen. Falls du großen Wert auf ein möglichst geringes Packmaß und
Gewicht deiner Isomatte legst, kannst du auch eine kürzere Variante
wählen. Diese sollte aber mindestens den Bereich von Kopf bis Hüfte
abdecken. Wenn du aber kalte Füße vermeiden möchtest, empfehlen wir dir
eher eine ausreichend lange Isomatte. Die Breite deiner
Isomatte sollte sich sowohl nach deinen Schlafgewohnheiten als auch nach
dem verfügbaren Platz im Zelt sowie dem gewünschten Packmaß richten.
Liegst du beim Schlafen auf dem Rücken oder auf dem Bauch, kann eine
breitere Isomatte sinnvoll sein, damit die Arme nicht auf dem kalten
Boden liegen. Auch dann, wenn du dich im Schlaf viel bewegst, empfehlen
wir dir eine breitere Isomatte. Zur Orientierung: Je nach Größenangabe haben Isomatten in etwa die folgende Breite: S: etwa 51 cm und L: etwa 64 cm.
Welche Isomatte für dich die richtige ist
- Isomatte zum Zelten: Beim Zelten an einem festen Ort spielen Gewicht und Packmaß nur eine untergeordnete Rolle. Dafür kommt es insbesondere auf möglichst hohen Schlafkomfort an. Wir empfehlen dir dafür eine selbstaufblasende Isomatte mit einer Stärke von mindestens 8 Zentimetern. Alternativ kannst du auch eine Luftmatratze verwenden. Achte aber auf den R-Wert: Wenn du im Winter campen willst, sollte er mindestens bei 3 liegen.
- Isomatte fürs Trekking: Hier kommt es besonders auf Packmaß und Gewicht an. Das spricht entweder für eine Schaumstoffisomatte oder für eine selbstaufblasende Isomatte mit einer geringeren Stärke von 4 bis 5 Zentimetern. Achte auch hier auf den R-Wert. Umso kälter es auf deiner Outdoor-Tour wird, desto größer sollte der Wert sein.
- Isomatte für die Tour im Winter: Für Outdoor-Touren in kalte Regionen und im Winter benötigst du eine Isomatte, die dich besonders gut vor der Kälte im Boden schützt und die Wärme des Körpers bewahrt. Zu diesem Zweck eignen sich solche Matten hervorragend, die zusätzlich mit einem dämmenden Material wie zum Beispiel mit speziellen Mikrofasern gefüllt sind. Manche Isomatten verfügen außerdem über eine spezielle Oberflächenstruktur mit Rillen, die dafür sorgen, dass sich zwischen Isomatte und Schlafsack zusätzliche isolierende Luftpolster bilden. Insbesondere bei Isomatten für den Winter und für Expeditionen in die Kälte solltest du auf einen hohen R-Wert achten. Je nach Temperatur sollte dieser bei mindestens 5, vielleicht sogar bei 6 oder darüber liegen.